[Buchrezension] Blindwütig

25. September 2014
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Buchrezension „Blindwütig“ von Dean Koontz

Blindwütig Dean Koontz

  • Verlag: Heyne
  • Seiten: 432
  • Preis: 8,99 Euro Taschenbuch
  • ISBN: 978-3453436466
  • Genre: Thriller

 

 

 

 Klappentext: Der Bestsellerautor Cubby Greenwich erhält eine vernichtende Rezension für sein neuestes Werk. Entgegen allen Warnungen sucht er eine Begegnung mit Shearman Waxx, dem Kritiker. Was er nicht weiß: Waxx ist ein sadistischer Psychopath – und er wird von nun an alles daransetzen, Cubby und seine Familie auszulöschen.

Meine Meinung:

Die spannende Einleitung in einen zeitweise packenden Thriller beginnt mit Cubby Greenwich, der sein neustes Buch vorgestellt hat und zum großen Teilen wunderbare Kritiken dafür erhält. Bis auf eine Rezension, die von einem sehr renommierten Kritiker, Shearman Waxx, kommt. Problematisch daran ist wohl weniger die Kritik, sondern vielmehr die Tatsache, dass Waxx ein Psychopath ist. Das weiß die Hauptfigur Greenwich jedoch noch nicht, als er die Aussprache mit seinem schärfsten Kritiker auf einer Herrentoilette sucht. Eine tatsächliche Aussprache findet jedoch nicht statt, denn mehr als das Wort „Verdammnis“ hat Waxx für Greenwich nicht über. Ab diesem Zeitpunkt beginnt eine spannende Flucht- und Verfolgungsjagd, die von Satire und ironischen bis witzigen Dialogen gespickt ist. Die Familie von „Cubby“ trägt nicht selten zum Schmunzeln des Lesers bei, nicht zuletzt der Sohn Milo, der Höchstbegabte Tüfftler oder der etwas seltsame Hund der Familie.

Insgesamt ist das Buch in etwa bis zur Mitte recht spannend, während Koontz den Konflikt langsam und gekonnt aufbaut, aber auch unterhaltsam gestaltet. Die Geschichte „Schriftstellerfamilie wird von Psychopathen terrorisiert“ ist keine besonders neue oder innovative Idee, wird jedoch durch lustige Dialoge und spannungsvolle Momente aufgewertet. Leider fällt die Spannung etwas ab dem Zeitpunkt der eigentlichen Flucht. Etwas irritierend sind zudem die häufigen Hinweise darauf, dass im weiteren Verlauf noch Schreckliches passieren wird. Diese Anspielungen helfen jedoch zugleich, dass der Leser die wichtigsten Elemente im Kopf behält, bevor der finale Show Down erfolgt. Wenn Dean Koontz ein Talent hat, dann die grausamen Bluttaten gekonnt in Szene zu setzen.

Meine Wertung:

Gute Mischung aus Satire und Horrorthriller, jedoch zeitweise fehlende Spannung

3-Sternewertung

Mein Name ist Laura und ich bin Wirtschaftssoziologin. Mein Leben dreht sich um die Welt und das Reisen. Abgesehen von Fachliteratur liebe ich Literatur rund um das Reisen, aber vor allem auch Bücher, die Spannung bringen. Ich freue mich, meine Eindrücke hier mit Euch teilen zu können. Besucht mich gerne auf placeless.de.

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